Besuch aus der Kita Steppkes fragt: Wie fliegen Flugzeuge?
Neugieriger Besuch bei den SynTrac Forschern am Institut für Thermodynamik der Luft- und Raumfahrt an der Universität Stuttgart: Insgesamt 11 Kinder im Alter von 5 bis 6 Jahren aus der Kita Steppkes kamen zu SynTrac, um mehr über Flugzeuge und das Fliegen zu erfahren.
Als Teil von SynTracs Öffentlichkeitsarbeit ist die Ansprache junger Menschen zentral. Umso erfreulicher, dass die KITA bereits zum dritten Mal mit einer Gruppe zu Besuch ist, ein schönes Zeichen für nachhaltiges Interesse und gelungene Nachwuchsarbeit.
Zu Beginn dieses Besuchs tauschten sich die Kinder über ihre eigenen Erfahrungen mit dem Fliegen aus Einige waren schon einmal im Flugzeug unterwegs und berichteten begeistert davon, andere stellten viele neugierige Fragen: Warum können Flugzeuge fliegen? Wie bleiben sie in der Luft?
Damit alle Kinder sich beteiligen und alles ausprobieren konnten, wurde sie in zwei Gruppen aufgeteilt und durch das Programm begleitet.
Gemeinsam sprachen wir über den menschlichen Wunsch zu fliegen und darüber, wie Forschung und Ingenieurwissenschaften dazu beigetragen haben, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Außerdem ging es darum, welche Rolle Forschung heute spielt, um Flugzeuge umweltfreundlicher und nachhaltiger zu machen.
Natürlich wurde nicht nur zugehört, sondern auch selbst ausprobiert. Die Kinder bauten eigene Segelflugzeuge, bemalten sie bunt und testeten anschließend, wie gut sie fliegen. Dabei wurde schnell klar: Für kurze Gleitflüge reicht ein Segelflugzeug aber für lange Strecken braucht ein Flugzeug jedoch einen Antrieb.
Darauf aufbauend haben wir uns Flugzeugtriebwerke angeschaut, die dabei entstehenden Abgase und die sehr hohen Temperaturen im Inneren eines Triebwerks. Um zu zeigen, wie Forschende solche Hitze messen können, durften die Kinder eine Messtechnik aus der Forschung ausprobieren, eine Wärmebildkamera. Gemeinsam wurde untersucht, was man damit sehen kann und was nicht: Welche Gegenstände erscheinen deutlich im Wärmebild? Kann man durch Materialien hindurchsehen? Und wie sieht eigentlich ein Mensch im Wärmebild aus?
Zum Abschluss konnten die Kinder selbst experimentieren. Sie bemalten Becher, die anschließend mit einem wärmeempfindlichen Belag aus thermochromen Flüssigkristallen besprüht wurden. Ihre Kunstwerke werden dann nur sichtbar, wenn ein warmes Getränk eingefüllt wird.
Der Besuch hat allen viel Spaß gemacht und vielleicht wurde bei dem einen oder der anderen schon die Begeisterung für Wissenschaft und Technik geweckt.


Fotos: KITA Steppkes